
Musiker*innen
Vahid Shahidifar
Instrumente
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Instrumente, die dieses Mitglied im Ensemble spielt.
Musiker*innen
Vahid Shahidifar wurde am 25. Februar 1965 in Maschhad, Iran, geboren und lebt seit 1986 in Deutschland. Im Selbststudium erlernte er die persische Radif-Musik – das traditionelle Repertoire der persischen klassischen Musik –, das Santurspiel sowie den klassischen persischen Gesang. Darüber hinaus setzte er sich intensiv mit der jahrtausendealten Musiktradition seiner Heimat Iran auseinander. Von 2000 bis 2015 war er Mitglied des Ensemble Theatrum am Schloss Hohenerxleben. Dort übernahm er die künstlerische Leitung der Länderabende mit Musik aus verschiedenen Kulturen der Welt. Er komponiert zeitgenössische persische Kunstmusik, Werke für Santur und Streicher sowie Bühnenmusik für Theaterproduktionen wie „Das Hohe Lied der Liebe“ und „Die Sprache der Vögel“. Aus der Quelle der persischen Klassik entwickelte er eine eigene musikalische Sprache, die kulturelle Einflüsse des Morgen- und Abendlandes miteinander verbindet. Darüber hinaus schuf er Musik für seine eigenen Theaterproduktionen „Leyli und Madjnun“ sowie „Hassan Katchal“. Im Jahr 2015 gründete er das persische Ensemble „Hamnavazan“ in Halle (Saale). Für die Komposition eines Konzerts für Santur und Orchester erhielt er 2013 ein Stipendium der Kunststiftung Sachsen-Anhalt. Das Werk wurde im Juni 2014 gemeinsam mit der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie Schönebeck uraufgeführt. Vahid Shahidifar konzertiert regelmäßig in Sachsen-Anhalt, Sachsen sowie auf zahlreichen Kleinkunstbühnen in Deutschland, unter anderem in Köln, Berlin, Nürnberg, Dresden und Leipzig sowie beim Iranisch-Deutschen Theaterfestival. Dabei arbeitete er mit Ensembles und Musiker*innen wie dem Rossini-Quartett Magdeburg, dem Tanabe-Quartett des MDR-Sinfonieorchesters und Mitgliedern der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie Schönebeck zusammen. Zu seinen weiteren Projekten zählen die Komposition für das Theaterstück „Vögel“ am neuen theater Halle im Jahr 2019, Kammermusik für Santur und Streicher mit dem Hallensia Quartett sowie das Programm „Persische und deutsche Musik & Poesie“ mit dem Duo Parwaneh.
